Steinbacher Bürgerschoppen

Wie in jedem Jahr findet am 1. Mai der traditionelle Steinbacher Bürgeschoppen auf dem Pijnacker Platz statt, den Vereine bewirten. In diesem Jahr tat dies die Steinbacher Kerbegesellschaft mit den Kerbeburschen und der SCC Steinbach.

Artikel der Frankfurter neuen Presse

Pluspunkte dank neuem Platz

Und auch das neue Konzept überzeugt bei der Kerb. Ein neuer Platz, mehr Aussteller und ein größeres Festzelt: Das kam gut an bei der Kerb, die laut Organisatoren vor allem am gestrigen Sonntag sehr gut besucht war.

Steinbach

Eine Notlösung könnte zur Dauerlösung werden. Zumindest, wenn es nach einigen Besuchern der Steinbacher Kerb geht. Denn die Veranstaltung musste, wie berichtet, wegen der Bauarbeiten am Bürgerhaus verlegt werden. Statt der Untergasse bildeten außer dem St.-Avertin-Platz der Hessenring und der Parkplatz der Häuser Hessenring 30–32 den Festplatz. So stand der Kerbebaum nicht wie gewohnt vor dem Bürgerhaus, sondern hinter dem Festzelt auf dem Hessenring. Von dort aus hatte der Kerbe-Johann im 25 Meter hohen Baum einen freien Blick.

„Die Kerb ist schöner hier, denn man hat mehr Platz“, sagte Uta Börner, die mit ihrem achtjährigen Enkel Nick am Karussell stand. Der Junge wollte direkt weiter zum Autoscooter, während sich die 63-Jährige mit ihrer Familie über die Traditionsveranstaltung unterhielt. „Jetzt müssten nur noch mehr Besucher kommen, dann wäre hier auch richtig was los“, sagte sie. Auch Stadtrat Norbert Möller (SPD), der seit 1975 in Steinbach wohnt und regelmäßig die Kerb besucht, meinte: „Der Platz hier ist eine gute Wahl, es lockert das Ganze etwas mehr auf.“ Die Kirchweih sei eine Institution in Steinbach, und das solle so bleiben. „Ich hoffe, dass sich in Zukunft ein paar Nachwuchs-Kerbeburschen finden, die diese Tradition weiterhin pflegen.“

Derzeit hielten noch einige Ex-Kerbeburschen die Tradition hoch. Mit Vertretern der veranstaltenden Kerbegesellschaft „Gut Schluck“ verfolgten sie und etwa 80 Besucher die offizielle Eröffnung. „Beim letzten Mal habe ich nur einen Schlag gebraucht, da kann ich nur verlieren“, sagte Bürgermeister Dr. Stefan Naas (FDP) und hämmerte den Zapfhahn in ein Apfelwein-Fässchen. Nach drei Schlägen war es vollbracht, und die Umstehenden konnten auf die Kerb anstoßen.

Wachstum erwünscht

„Es verändert sich viel in Steinbach, so findet auch die Kerb erstmals hier statt. Ich hoffe jedoch, dass der Baum 2016 wieder am Bürgerhaus stehen kann“, sagte Naas. „Ich finde es klasse, dass die Kerbegesellschaft die Veranstaltung in diesem Jahr selbst ausrichtet“, sagte der Bürgermeister und wünschte sich, dass es in Zukunft mehr Leute mit Strohhüten, wie sie die Ex-Kerbeburschen trugen, geben werde. „Das Festzelt wird immer größer, nun wäre es schön, wenn auch die Kerb von Jahr zu Jahr größer würde“, lautete ein weiterer Wunsch des Rathauschefs, den er zumindest ansatzweise erfüllt bekam. Denn nicht nur das Zelt sei von 15 auf 18 Meter Länge „gewachsen“, es waren auch mehr Schausteller da, wie Thomas Wald von der Kerbegesellschaft berichtete.

„Dadurch, dass wir mehr Platz haben und die Organisation innehaben, konnten wir auch zusätzliche Aussteller gewinnen“, berichtete Wald. Kinder hatten Spaß auf einem Trampolin sowie an einem Stand, an dem sie Gummienten angeln konnten. Das Zelt war neben das Karussell gestellt worden, damit die dort feiernden Erwachsenen ihren Nachwuchs im Blick haben konnten.

Im Zelt übernahmen zwei DJs mit Gute-Laune-Musik den Unterhaltungs-Part. „Wir konnten seit Jahren nicht mehr so viele Besucher im Festzelt zählen wie am Samstagabend. Es waren rund 120 Leute da, die friedlich bis in die Nachtstunden gefeiert haben. Auch am Sonntag war die Kerb gut besucht, vor allem bei dem guten Wetter“, freute sich Thomas Wald. Das neue Konzept habe sich „absolut bewährt“. „Sowohl organisatorisch als auch finanziell sind wir mit dem Verlauf sehr zufrieden und werden wohl, wie es derzeit aussieht, auch im nächsten Jahr wieder die Generalpacht übernehmen.“

Die Fahrgeschäfte sind auch heute und morgen noch in Betrieb. Bevor am morgigen Dienstagabend der Kerbe-Johann verbrannt wird, locken die Schausteller von 14 Uhr an mit vergünstigten Preisen zum Familientag.

Artikel: http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Pluspunkte-dank-neuem-Platz;art48711,1637867

 

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